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Hey, heute schauen wir uns das Thema Landingpage an. Bekommt sie von dir die Beachtung, die sie benötigt? Warum ist das so wichtig? Worauf solltest du achten, wenn du eine erstellst? Was solltest du beim Aufbau deiner Zielseite beachten? Bevor wir uns in den Fragen verlieren, würde ich sagen, lass uns einfach abtauchen ins Thema. Lass uns loslegen.
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WAS IST EINE LANDINGPAGE EIGENTLICH?
Wer im Online Marketing unterwegs ist, wird früher oder später über den Begriff Landingpage stolpern. Wahrscheinlich sogar häufiger als über den eigenen Kaffeebecher am Morgen. Das ist allerdings kein Zufall. Sie gehört nämlich zu den wichtigsten Werkzeugen überhaupt, wenn es darum geht, Besucher in Kunden, Interessenten oder Leads zu verwandeln.
Viele Unternehmen investieren erhebliche Budgets in Google Ads, Social Media Kampagnen oder Suchmaschinenoptimierung. Die Besucher kommen tatsächlich auf die Website, die Klickzahlen sehen ordentlich aus und die Reichweite stimmt ebenfalls. Trotzdem bleiben die gewünschten Ergebnisse häufig aus und die Conversion Rate dümpelt vor sich hin.
Die Frage lautet dann immer wieder: Warum kaufen die Leute nicht? Die Antwort findest du selten in der Anzeige, sondern eher auf der Zielseite. Genau hier entscheidet sich, ob ein Besucher weitergeht oder abspringt. Genau hier entsteht Vertrauen oder Misstrauen. Und genau hier wird aus Interesse entweder eine Conversion oder ein verlorener Besucher.
Deine Zielseite ist deutlich mehr als nur eine normale Webseite. Sie verfolgt ein einziges Ziel. Der Besucher soll eine konkrete Handlung ausführen. Das kann ein Kauf sein, eine Newsletter-Anmeldung, eine Terminbuchung oder eine Kontaktanfrage. Der große Unterschied zu einer klassischen Website besteht darin, dass eine Landingpage keine Ablenkungen erzeugen soll.
Während auf einer normalen Website häufig zahlreiche Menüpunkte, Unterseiten und dein Content um Aufmerksamkeit konkurrieren, konzentriert sich eine Zielseite, wie sie ebenfalls genannt werden kann, auf genau eine Aufgabe. Und das ist, wie du eben schon lesen konntest. Daher solltest du sie auch nur auf ein Ziel ausrichten.
DAS MACHT SIE SO EFFEKTIV
Stell dir eine Landingpage einfach wie einen Verkäufer vor. Ein guter Verkäufer begrüßt dich, erklärt dir den Nutzen eines Angebots, beantwortet deine Fragen, baut Vertrauen auf und führt dich schließlich zu einer Entscheidung. Genau diese Aufgabe übernimmt auch eine gute Zielseite. Wir haben in der Serie bereits über den Conversion Funnel gesprochen.
Dort hast du gelernt, dass Nutzer an unterschiedlichen Stellen abspringen können. Deine Zielseite befindet sich dabei häufig an einem besonders kritischen Punkt. Der Besucher hat bereits geklickt. Er hat Interesse gezeigt und vielleicht hat er sogar aktiv nach deinem Angebot gesucht. Dennoch bedeutet das noch lange nicht, dass er auch konvertieren wird.
Und genau deshalb spielt diese Seite eine so wichtige Rolle. Sie entscheidet darüber, ob der Besucher Vertrauen aufbaut, ob er den Nutzen deines Angebots versteht und ob er letztendlich die gewünschte Handlung ausführt. Man könnte sogar sagen, dass sie das Herzstück deiner Marketing-Kampagnen ist. Wenn sie schlecht funktioniert, bringt die beste Werbeanzeige nichts.
Jetzt wird es spannend. Denn Nutzer treffen erstaunlich schnell Entscheidungen. Oft reichen wenige Sekunden aus, um zu entscheiden, ob sie auf einer Seite bleiben oder nicht. Das bedeutet für dich: Deine Landingpage muss sofort überzeugen. Die Überschrift spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist meistens das erste Element, das wahrgenommen wird.
Deshalb sollte sie klar kommunizieren, welchen Nutzen der Besucher erhält. Viele Unternehmen versuchen an dieser Stelle besonders kreativ zu sein. Das Problem dabei ist allerdings, dass Kreativität häufig zulasten der Verständlichkeit geht. Wenn ein Nutzer erst überlegen muss, was du eigentlich anbietest, hast du bereits verloren und der aus dem Besuch wird ein Abbruch.
DAS SOLLTE DEINE LANDINGPAGE TUN!
Eine gute Landingpage macht deshalb keine Rätselspiele. Sie kommuniziert klar, direkt und verständlich. Wichtig ist, dass der Nutzen immer im Mittelpunkt steht. Einer der häufigsten Fehler auf einer Zielseite besteht darin, dass Unternehmen zu viel über sich selbst sprechen. Wir sind Marktführer, haben jahrelange Erfahrung und bieten innovative Lösungen.
Das mag alles stimmen. Allerdings interessiert sich dein Besucher zunächst einmal für eine ganz andere Frage. Was habe ich davon? Genau diese Frage sollte deine Seite beantworten. Menschen kaufen keine Produkte wegen ihrer Funktionen. Sie kaufen Lösungen für ihre Probleme. Sie kaufen Zeitersparnis, Sicherheit, Komfort oder bessere Ergebnisse.
Je klarer du diesen Nutzen kommunizierst, desto besser wird deine Zielseite funktionieren. Fakt ist, Vertrauen verkauft häufig besser als Design. Im letzten Beitrag haben wir ausführlich über das Vertrauen gesprochen. Und genau dieses Thema spielt auch auf jeder Zielseite eine extrem wichtige Rolle. Auch wenn dein Angebot top ist, wird niemand kaufen, wenn Zweifel bestehen.
Kann ich diesem Anbieter vertrauen? Ist das Unternehmen seriös? Funktioniert das wirklich? Diese Fragen laufen im Kopf deiner Besucher mit. Deshalb sollte deine Seite immer Elemente enthalten, die Vertrauen aufbauen. Kundenbewertungen, Referenzen oder Gütesiegel können dabei enorm helfen. Sie reduzieren Unsicherheit und schaffen Glaubwürdigkeit.
Interessanterweise ist Vertrauen häufig wichtiger als ein perfektes Design. Natürlich sollte deine Landingpage professionell aussehen. Doch ein schönes Layout allein verkauft noch nichts. Vertrauen dagegen schon. Du solltest du meinen Beitrag zum Thema Vertrauen unbedingt lesen. Das ist eine essenzielle Grundlage, die du verstehen solltest.
WARUM IST WENIGER OFT MEHR?
Viele Landingpages leiden unter einem ganz bestimmten Problem. Sie möchten alles gleichzeitig sein. Mehr Informationen, mehr Angebote, mehr Buttons und mehr Möglichkeiten. Doch am Ende bedeutet das nur mehr Ablenkung. Das Ergebnis ist häufig genau das Gegenteil dessen, was eigentlich erreicht werden sollte. Menschen fühlen sich schnell überfordert.
Wenn zu viele Informationen gleichzeitig verarbeitet werden müssen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt keine Entscheidung getroffen wird. Eine gute Seite verfolgt deshalb einen klaren Fokus. Sie konzentriert sich auf eine Botschaft und auf eine Handlung. Je einfacher der Weg zur Conversion ist, desto besser sind meistens die Ergebnisse.
Denn irgendwann kommt auf jeder Zielseite der Moment der Wahrheit. Der Besucher hat den Content gelesen, Vertrauen aufgebaut und versteht den Nutzen des Angebots. Jetzt muss er nur noch handeln. Und genau hier kommt der Call to Action ins Spiel. Er ist das Element, das den Nutzer zur gewünschten Handlung führt.
Deshalb sollte er klar sichtbar, verständlich formuliert und leicht erreichbar sein. Viele Unternehmen machen den Fehler, den Call to Action zu verstecken oder zu kompliziert zu formulieren. Dabei gilt eine einfache Regel: Wenn der Besucher überlegen muss, was er als Nächstes tun soll, hat die Zielseite ihren Job nicht erfüllt.
Wie kannst du dafür sorgen, dass sie ihren Job erfüllt? Richtig, stetig daran arbeiten und optimieren. Um das auch umsetzen zu können, benötigst du ein sauberes Tracking. Denn eine Landingpage sollte niemals ausschließlich nach Bauchgefühl optimiert werden. Stattdessen solltest du analysieren, wie Nutzer tatsächlich mit deiner Seite interagieren.
DAS IST FÜR JEDE LANDINGPAGE PFLICHT
Mit anderen Worten, du solltest das Nutzerverhalten kennen und für die Optimierungen deiner Landingpage nutzen. Heatmaps, Scroll-Analysen und Event-Tracking liefern dir wertvolle Einblicke in das tatsächliche Nutzerverhalten. Mit diesen Daten erkennst du Schwachstellen, die dir sonst möglicherweise niemals aufgefallen wären und kannst deine Seite dementsprechend anpassen.
Wenn du die letzten Beiträge verfolgt hast, kennst du folgende Worte. Marketing ohne Tests ist häufig nichts anderes als hübsches Raten. Genau das gilt auch für jede Zielseite. Vielleicht glaubst du, dass deine aktuelle Überschrift perfekt funktioniert. Vielleicht bist du überzeugt davon, dass dein Formular optimal aufgebaut ist, oder dir gefällt dein Call to Action besonders gut.
Doch was sagen die Daten? Genau hier kommt A/B Testing ins Spiel. Du kannst verschiedene Überschriften gegeneinander testen, kannst unterschiedliche Vertrauenselemente ausprobieren oder Formulare verkürzen oder verändern und anschließend messen, welche Variante tatsächlich besser performt. Das Schöne daran ist, dass du nicht mehr raten musst.
Die Nutzer entscheiden für dich. Und genau deshalb sollte das A/B Testing zu deinem Grundwerkzeug gehören. Lass uns noch ein paar Fehler unter die Lupe nehmen. Viele Probleme begegnen einem immer wieder. Einer der größten Fehler ist eine unklare Botschaft. Wenn Besucher nicht sofort verstehen, worum es geht, steigt die Absprungrate oft drastisch an.
Ebenso problematisch sind überladene Seiten. Zu viele Informationen erzeugen Unsicherheit und erschweren Entscheidungen. Auch fehlende Vertrauenselemente sorgen für schlechte Ergebnisse. Hinzu kommen technische Probleme wie lange Ladezeiten oder schlecht optimierte mobile Ansichten deiner Landingpage. Hier sind es nur Sekunden, in denen deine Nutzer entscheiden.
DIE PERFEKTE LANDINGPAGE EXISTIERT NICHT
Ich will das für dich nochmal zusammenfassen. Es klingt zunächst vielleicht überraschend, ist aber eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt. Die perfekte Landingpage gibt es nicht. Zumindest nicht dauerhaft. Märkte verändern sich, Nutzer verändern sich und Erwartungen verändern sich. Und genau deshalb muss sich auch deine Seite kontinuierlich weiterentwickeln.
Erfolgreiche Unternehmen betrachten sie niemals als abgeschlossenes Projekt. Sie analysieren Daten, beobachten Nutzerverhalten und testen regelmäßig neue Ideen. Genau dadurch entstehen langfristig bessere Ergebnisse. Wenn du eines aus diesem Beitrag mitnehmen solltest, dann dies: Eine Zielseite entscheidet häufig darüber, ob dein Marketing erfolgreich ist oder nicht.
Sie verbindet die Erkenntnisse aus dem Tracking mit den Methoden des A/B Testings. Sie nutzt Marketing Psychologie, baut Vertrauen auf und begleitet den Nutzer durch den entscheidenden Abschnitt des Conversion Funnels. Eine gute Zielseite muss nicht kompliziert sein. Sie muss verständlich sein, muss Vertrauen schaffen und soll den Besucher zur gewünschten Handlung führen.
Wenn du dann weiter regelmäßig testest, analysierst und optimierst, wird aus einer deiner Landingpage nach und nach eine echte Conversion-Maschine. Und genau darum geht es bei professioneller Conversion-Optimierung. Nicht um Vermutungen, sondern um messbare Verbesserungen. Kennst du eigentlich mein Fachbuch? Nein? KLICKE HIER!
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Euer Marcus
Marcus Leitschak
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Online Marketing Manager
Seit 2016 im Online Marketing unterwegs
Seit 2019 spezialisiert auf Performance Marketing